2. Semster schon vorbei

Seit einer Woche ist das 2. Semester der Wirtschaftsinformatiker an der BA in Stuttgart vorbei und wir sind alle froh darüber! Die letzten 6 Wochen waren geprägt vom Pauken, denn es mussten noch einige Klausuren aus dem ersten Semester geschrieben werden. Bis alle Noten bekannt sind, werden jedoch noch einige Wochen vielleicht auch Monate vergehen. Ich bin auf jeden Fall froh, nach der ganzen Lernerei wieder in den Betrieb zu dürfen und etwas zu arbeiten. Trotzdem war die BA-Zeit, wie schon im ersten Semester, sehr lustig. Die Freundschaften haben sich verfestigt und hier und da hat sich auch eine kleine Lerngruppe gebildet. Hoffen wir, dass der Kontakt während der Praxisphase nicht abbricht und wir weiterhin am Wochenende zusammen feiern gehen.

Im September geht es dann auch schon wieder weiter mit dem 3. Semester. Bis dahin muss noch eine Projektarbeit erstellt werden, was nun die Aufgabe für die nächsten 2 Monate sein wird. Viel Erfolg an alle und viel Spaß im Betrieb!!!

  • Share/Bookmark

VFB – Im Siegesrausch

Ich muss ja zugeben, dass ich in den letzten Jahren nicht sehr häufig im Stadion anzutreffen war. Letzte Saison war ich genau ein Mal im Daimler-Stadion, auch nur, da ich Freikarten hatte. Der VFB ging damals zwar mit einem Sieg vom Platz, jedoch war das Spiel nicht wirklich überzeugend. Viele Fehlpässe, schlechte Kombinationen usw.

Diese Saison sieht es nach anfänglicher Schwäche beim VFB ganz anders aus, der VFB ist im Moment eindeutig auf der Siegesstraße, nachdem der Saisonstart vorallem im eigenen Stadion nicht sehr überzeugend war (der VFB verlor beim Saisonauftakt im eigenen Stadion 0:3 gegen den 1. FC Nürnberg). Doch nach dem 12. Spieltag steht der VFB ganz oben in der Tabelle, mit 7 Siegen, 3 Unentschieden und 2 Niederlagen, dabei ist bleibt der VFB auswärts ungeschlagen und ist zur Zeit die Stärkste Auswärtsmannschaft. Dieses Wochenende geht es für den VFB nach Bayern zum Süd-Derby, wobei Teammanager Horst Heldt (VFB-Stuttgart) Stuttgart in diesem Spitzenspiel als klaren Außenseiter einstuft.

Stadion

So zog es mich letzten Dienstag gegen den Hamburger SV ins Stadion. So kauften wir Karten für den A-Block und hofften auf ein spannendes Spiel. In der ersten Halbzeit wurden wir jedoch etwas enttäuscht, es war fast nur der HSV zu sehen, der VFB zog sich in die eigene Hälfte zurück und konnte auf Grund zu vieler Fehlerpässe und Mangel an Ideen kein Spiel aufbauen. Doch am Ende der zweiten Halbzeit war der VFB wie verwandelt. Es kamen gute Angriffe und so wurde der VFB durch ein Spitzen-Tor von Gomez und ein Tor von Hitzelsperger (nach einem Eckstoß) belohnt. Am Ende konnte Stuttgart mit einem 2:0 vom Platz gehen und der HSV rutscht immer weiter in die Abstiegszone. Ob der Sieg verdient war, darüber lässt sich streiten, jedoch nutzte der VFB die wenigen Chancen eiskalt, obwohl der HSV einen größeren Spielanteil aufzuweisen hatte. Stuttgart zeigte damit Qualitäten einer Spitzenmannschaft.

Ähnlich sah es gegen Hannover 96 letzten Sonntag aus. Dabei reichten dem VFB 10 Minuten volle Konzentration nach der Halbzeitpause für einen 2:1 Sieg, nachdem noch vor der Halbzeit Hannover verdient 1:0 in Führung ging. Nun warten wir gespannt auf das Spiel in Bayern und hoffen auf einen weiteren Auswärtssieg und somit die Festsetzung des VFB Stuttgarts an der Tabellenspitze.

  • Share/Bookmark

Wirtschaftsinformatik – BA Stuttgart

Nach dem Einführungsmonat bei Busak+Shamban, in dem ich mein Ausbildunsunternehmen etwas besser kennenlernen konnte, zu Ende ging, war ich seit 04.10.06 an der BA-Stuttgart. Die ersten Wochen waren sehr mathematiklastig, da wir unsere erste Klausur vor einer Woche schon geschrieben haben und somit den Stoff des ersten Semesters innerhalb von 6 Wochen durchgenommen haben. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die genauen Prüfungsvorschriften noch nicht bekannt, sind es übrigens bis jetzt immernoch nicht (Wink an das Land BaWü ;-) ) und so haben wir 1 1/2 Stunden geschrieben, was wirklich human war.

Ansonsten haben wir im Moment viel BWL, was für mich persönlich nicht so dolle ist, damit eher der Informatik-Teil der Wirtschaftsinformatik liegt. Aber es kann ja nur besser werden :-) Im Großen und Ganzen bin ich aber mit dem bisherigen Verlauf des Studiums echt zufrieden. Es bleibt bis jetzt immernoch Zeit etwas nebenher zu machen und bisher haben alle noch ihren Spaß. Der Kurs hat sich auch schon recht gut zusammen gefunden und wir verstehen uns eigentlich alle recht gut!

Natürlich gab es auch schon verschiedene Studentenpartys, auf denen einige von uns auch anzutreffen waren. Wir genießen das Studentenleben! In diesem Sinne noch einen schönen Abend…

  • Share/Bookmark

Mathevorkurs

Mitte September besuchte ich den Mathevorkurs an der BA-Stuttgart um mein Mathegedächtnis mal wieder auf Vordermann zu bringen. Erwartet habe ich eigentlich ein bisschen Wiederholung vom Abi, naja es ging dann doch recht zügig darüber hinaus. Aber es war auf jeden Fall ein Vorteil, dort gewesen zu sein, zumal ich während dieser Zeit nicht arbeiten musste :-)

Im Mathevorkurs habe ich auch eine “alte” Freundin wieder getroffen. Ich war total überrascht, als ich sie gesehen habe. Hatte überhaupt nicht damit gerechnet, sie dort zu sehen. Aber auch andere Leute, die ich bei den verschiedenen Vorstellungsgesprächen getroffen habe, habe ich im Mathvorkurs wieder gesehen. Es war echt lustig. Ich glaube wir hatten alle ein bisschen unseren Spaß.

Seit Freitag Mittag habe ich auch endlich meinen Vorlesungsplan, ich bin der Gruppe WWI2006A, habe auch schon ein paar Leute gefunden, die mit mir in dem gleichen Kurs sind. Ein kleiner Nachteil hat unser Vorlesungsplan, denn dort stehen immer nur die jeweiligen Dozent drin. Unter drunter gibt es zwar eine Auflistung, welcher Dozent welchen Kurs gibt, doch manchmal gibt ein Dozent mehrere Kurs und somit kann man sich aussuchen, was dran kommt. MOrgen geht dann der Ernst an der BA los… Hoffen wir mal, dass es nicht zu sehr ab geht. Wir werden sehen.

  • Share/Bookmark

Nach einem Monat in Deutschland

Exakt einen Monat nachdem ich aus Kanada zurückgekommen bin, schreibe ich hier mal wieder ein paar Neuigkeiten.

Nachdem ich in Kanada sehr viel unterwegs war und immer irgendetwas unternommen habe, musste ich mich hier auf ein ganz anderes Leben einstellen. Ich musste morgens nicht früh raus, hatte keine Schule und auch sonst nicht sehr viel zu tun, d.h. ich hatte sehr viel Freizeit, was ja auch mal nicht schlecht ist. Dadurch hatte ich auch die Möglichkeit, viel abends wegzugehen und war ständig on Tour. Ansonsten habe ich mich schon ein bisschen um mein BA-Studium gekümmert, habe mich unter anderem mit den Azubis die schon ein Jahr oder länger in der Firma sind getroffen und habe somit auch meine “Kollegin” kennengelernt, die mit mir zusammen bei Busak&Shamban am Montag beginnen wird.

Ansonsten gab es nicht viel spektakuläres… Aber es viel mir zum Teil schwer, sich wieder an die kleine Stadt und die andere Atmosphäre hier in Deutschland zu gewöhnen.

  • Share/Bookmark

Letzt Eindrücke aus Toronto

Hallo,
ja, ich habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen. Seit heute morgen bin ich wieder in Deutschland. Aber was ist in letzter Zeit passiert?
Nach dem ersten Monat in der Sprachschule habe ich meinen Kurs in den Business Kurs gewechselt, was mehr Streß bedeutete. Die Aktivitäten in Toronto hielten sich damit in Grenzen. Da ich doch mehr für die Schule machen sollte. Unter anderem musste ich eine Präsentation in Powerpoint über 20 Minuten halten.

Ich möchte noch ein Bild nachreichen, von der Gay Pride Parade, von der ich in der letzten Mail mehr geschrieben habe. Wir hatten dann auch noch die Möglichkeit uns ein Canadian-Football-Match anzuschauen. Das war echt interessant, aber ist nicht jedem seine Sache. Am ersten MIttwoch im Juli kam mich Benedict (ein Ex-Klassenkamerad) besuchen. Er macht “einen anderen Dienst im Ausland” als Ersatz zum Zivildienst in der Nähe von New York. In der selben WOche kam mich auch noch ein anderer Freund besuchen, der in Montral studiert. Eine Woche später bin ich dann mit 3 Freunden aus der Schule mit einer Organisation nach French-Canada gefahren. Das Gebäude mit dem Turm ist das Regierungsgebäude in Ottawa, das wir auch von innen besichtigten. Dann ging es weiter nach Montreal in eine berühmte Kirche. Und zu guter letzt waren wir auch noch in Quebec. Dort waren wir auf dem Sommerfestival von Quebec und haben uns ein Konzert angehört.

Zurück in Toronto habe ich 3 Tage vor meiner Abreise noch eine deutsche Kirche gefunden, durch Zufall. Ich ging mit einem Freund durch Chinatown, auf der Suche nach einem günstigen Koffer, da ich feststellen musste, dass ich mein Koffer zu klein bzw. zu wenig für mein Gepäck ist.

Am letzten richtigen Schultag waren wir mit der BusinessClass in einem großen Markt und haben danach im Mövenpick gegessen, sehr delicious! Es gab dann natürlich auch Abends noch die große Abschlußparty und am Freitag dann die “Gradutation”. Danach haben sich noch rund 40 Schüler in einem chinesischen Restaurant getroffen, wo wir alle zusammen ein sehr leckeres Essen hatten (All you can eat). Dort haben wir auch das Gruppenfoto von der BusinessClass gemacht…

Dann war auch schon Samstag und ich musste meine Koffer packen. Schließlich bin ich noch ein letztes Mal mit dem Bus und der Subway gefahren und dann war ich auch schon am Flughafen. Eingecheckt und dann ging alles sehr schnell.

Ich bin wieder in Deutschland…

2 Monate habe ich nun in Toronto gelebt und ich muss sagen, ich hatte echt eine super Zeit dort. Ich kann das nur jedem empfehlen, wenn er die Chance hat, ins Ausland zu gehen, dann sollte man das wahrnehmen, es ist einfach eine super Erfahrung die man machen kann.

Grüße aus dem heißen Deutschland
Ben

PS: In der Gallery gibt es nun viele Bilder von Canada!

  • Share/Bookmark

New York & Niagara-Falls

Hallo aus Toronto,
knapp 3 Wochen sind vergangen, seitdem ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Dies hängt einfach damit zusammen, das hier immer etwas los ist und ich nur sehr wenig Zeit in meinem kleinen Zimmer verbringe. An dem Wochenende 17, 18 war ich in New York. Wir sind Freitag morgens mit dem Bus losgefahren, an den Niagarafällen vorbei und dann auf amerikanischen Boden. Dazu brauchten wir aber ein Visa… Um ca. 18 Uhr sind wir dann in New York angekommen und haben uns auch gleich auf den Weg nach Manhatten gemacht. Ist ech gigantisch…

Statue
In den 3 Tagen habe ich echt viel von New York gesehen, aber es war auch sehr anstrengend. Unter anderem waren wir auf dem Empire-State-Building, haben uns die Freiheitsstatue angeschaut, waren beim Ground-Zero sind über die Brooklyn Bridge gelaufen und waren im CentralPark. Die meiste Zeit über waren wir mit einem Guide von der Organisation unterwegs, wir hatten aber auch ein paar Stunden, in denen wir NY selbst erkunden konnten. Ich muss sagen es ist echt gigantisch, Time Square ist natürlich auch der Hammer. Im Anhang sind ein paar Fotos unter anderem vom TimeSquare, einem extralarge Hummer, ein Bild vom Dach des EmpireStateBuilding, BrooklynBridge, GroundZero und natürlich von der Freiheitsstatue. Die Blumen sind als andenken an John Lennon.
Auf dem Heimweg am Montag, hatten wir noch die Möglichkeit in einem Outlet-Store einzukaufen… Es gab dort ca. 70 verschiedene Läden, Calvin Klein, Tommy Hilfiger, GAP etc. und alles war verdammt billig… War echt ein super Einkauf dort :-) . Back in Toronto waren wir dann gegen 21 Uhr am Montag. Am nächsten morgen ging dann wieder der Alltag der Schule los.

Dienstag Mittag sind wir dann auf den CN-Tower gegangen. Von dort hat man echt eine Hammer Aussicht über Toronto. Und dann kam auch schon wieder ganz schnell das Wochenende und somit ging es auf zu den Niagarafällen. Wir fuhren wir schon zu dem Kanata-Native-Village mit einem gelben Schulbus. Bei den Niagarafällen fuhren wir dann mit einem Schiff nah an die Wasserfälle heran, die Tour heisst: “Maid of the mist”. Dabei ist man sehr naß geworden, deshalb diese funny blauen Regenüberzüge. Das ist echt der Hammer, wie viel Wasser dort herunter stürtzt. Das Wasser wirbelt durch die Luft und es ist als ob es regnet, wenn man sich auf 100 Meter nähert. Nach der Tour mit dem Boot sind wir zu den Wasserfällen auf der kanadischen Seite gelaufen und haben uns nochmal eine Dusche abgeholt :-) Dabei hat leider meine Kamera den Geist aufgegeben…

Niagarafälle
Am Sonntag war in Toronto die “Gay Pride Parade”. Ein Umzug von Schwulen und Lesben. Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Der Umzug startete um 14 Uhr und endete um 17 Uhr. Es schien als ob der überhaupt nicht mehr aufhören wollte. Dort haben wir Lilo Wanders getroffen…

Die Woche über habe ich dann nichts besonderes unternommen, am Donnerstag abend war dann die Abschlussparty von unserer Schule. Denn es sind einige nach Hause gegangen. Das war echt lustig, denn es waren sehr viele Schüler da und wir hatten echt unseren Staß!!! Dementprechend haben dann auch einige am nächsten morgen ausgeschlafen unter anderem auch ich.
Das Wochenende hat also sehr gut angefangen und heute am Sonntag werde ich nun noch zum Strand gehen und den schönen sonnigen Tag genießen. Morgen ist hier ein Feiertag, wir haben hier also ein schön langes Wochenende!!!

Sonnige Grüße aus Toronto
Ben

  • Share/Bookmark

1. Woche in Kanada

nun ist die erste Woche von meinen 8 Wochen vorbei. Ich kenne mich schon ein wenig in Toronto aus und wir hatten schon eine Menge Spaß. Jeden morgen muss ich um halb 8 aufstehen, was echt human ist, nehme dann den Bus und die Subway um zur Schule zu kommen. Morgens gehe ich in einen normalen Unterricht und Mittags habe ich mir eine Business-Class ausgesucht. So habe ich eigentlich eine ganz gute Mischung. Nachdem ich Mitte letzter Woche die Klasse in ein höheres Level gewechselt habe, ist es für mich auch in der Schule interessanter geworden.

Am ersten Tag sind wir gleich zu dritt losgezogen und haben eine Bar gesucht in der wir ein Hockeyspiel anschauen konnten (Stanley-Cup). Von der Schule aus gab es am zweiten Tag dann ein Treffen mit den Schülern, die schon länger in Toronto sind. Dies fand in einem Pub statt und wir hatten alle unseren Spaß. Da das aber schon um 16 Uhr statt fand, sind wir abends noch etwas in das italienische Viertel gegangen um eine gemütliche Bar zu finden. Am Mittwoch schaute ich mir ein bisschen die Stadt an und bin bis zum CN-Tower gefahren. Siehe auch unten das Bild. Wenn alles klappt werde ich am 20. Juni auf den CN-Tower gehen und die Aussicht genießen.

Am Donnerstag hatten wir dann die Idee, den größten Park Torontos anzuschauen. Wir haben uns dann zu Fuß auf den Weg gemacht. Im Park sind wir dann nicht wie erwartet auf viele grüne Wiesen gestoßen, sondern eher auf einen Wald oder gar Urwald. Wir beschlossen dann, vielleicht an einem Wochenende wieder in den Park zu gehen, um ein Picknick zu machen. Aber das hat auch noch Zeit. Und dann kam auch schon der Tag, an dem der World-Cup begann. Da wir Freitags nur Vormittags Schule haben, konnten wir in einen Pub gehen um das Eröffnungsspiel anzuschauen. Wie sicherlich alle wissen, hatten wir einen deutschen Sieg zu bejubeln. Abends stand dann eine Pub-Night auf dem Programm, organisiert von der Schule. So waren wir ca. 40 Leute, die in einen Pub gegangen sind. Da manchen von uns die Musik nicht so gefallen hat, machten wir uns auf den Weg in einen anderen Club und fanden dann auch einen recht guten.
CN-Tower

Am Samstag musste ich dann früh raus, da ich mir die “Kanata Native Indian Village” anschauen wollte. Wir fuhren erstmal in einem gelben Schulbus, den glaube ich jeder aus den amerikanischen Film kennt 2 1/2 Stunden um zu der “Village” zu kommen. Das war ganz interessant, da es wirklich ganz außerhalb von Toronto war und wir total in der “Pampa” waren. Eigentlich sollten wir nur 1 Stunde benötigen, aber in Kanada ist es nicht so einfach den Weg zu finden… Dort angekommen erwarteten wir alle eine “Village”. Alles was wir zu sehen bekamen, war ein mit in die Erde gerammten Stöcken umrundetes Haus. Der Platz war zwar nicht so klein, aber unter einer Village habe ich mir definitiv etwas anderes als nur ein Haus vorgestellt. Danach besuchten wir noch ein Museum.
Abends hatten wir dann nicht so viel vor, wir sind dann schlußendlich ins Kino gegangen und danach heim.

Bus

Sonntag morgen verabredeten wir uns zu dem Spiel Mexico versus Iran. Da die Mexikaner uns bei dem Spiel Deutschland gegen Costa Rica unterstützt hatten, mussten wir sie also auch bei ihrem Spiel unterstützen. Die Stimmung war echt der Hammer. Wir verwandelten den Club in ein kleines Stadion. Als die Mexicaner auch noch gewannen ging es erst richtig los! Wir hatten alle unseren Spaß.
Als ich dann heim kam um zu Abend zu essen, erzählte mir Maria (die Hausbesitzerin) ich solle doch wenn möglich heute mein Zimmer wechseln. Also wechselte ich in das andere Zimmer. Dies ist zwar kleiner und hat nur ein relativ kleines Fenster, aber dafür habe ich einen Balkon. Abends gingen dann noch 4 von den 6 Bewohnern dieses Hauses Baskettball spielen. Also ein wirklich gelunges Wochenende.

Heute ging dann die Schule wieder los. Nach der Schule ging ich noch mit einem anderen Schüler zu dem Rogers Center um für morgen Karten für das Baseballspiel zu kaufen. Davon aber in der nächsten Mail mehr….

Grüße aus dem leider noch nicht so ganz sommerlichen Toronto
Ben

  • Share/Bookmark

Der Flug nach Kanada

Heute morgen ging es los, um 11:25 ging der Flieger nach London Heathrow. Da ich mein Flugticket mit meiner Visa-Card gezahlt habe, konnte ich ganz schnell einchecken. Ich Bekam also sofort mein Ticket und konnte ohne Wartezeit mein Gepäck aufgeben. Danach musste ich wie gewöhnlich durch den Sicherheitscheck, dabei musste ich den Laptop aus meinem Rucksack nehmen, und danach alles wieder in den Rucksack, das bedeutete umräumen in meinem Rucksack.

Als ich in den Flieger kam, war ich doch etwas überrascht, denn dieser war echt klein. Es hatten darin nur ca. 130 Passagiere platz. In London angekommen musste ich mich erstmal nochmal durch einen Sicherheitscheck. Danach ging die Reise mit dem Bus weiter, von Terminal 1 zu Terminal 4. Dort musste ich warten, bis meinem Flug ein Gate zugewiesen wurde und hatte genügend Zeit um diverse Duty Free Shops zu durchkämmen unter anderem bin ich dabei auf eine Tasche von Crumpler gestoßen, leider gab es das Modell nicht, dass ich mir schon in Deutschland vor einem Jahr rausgesucht hatte. Vielleicht werde ich es aber in Kanada finden.

Jumbo-Jet

Nach 2 Stunden warten ging es dann weiter von London Heathrow nach Toronto in einem Junbo-Jet. Der Flug war ewig, genauer gesagt fast 8 Stunden. Nachdem wir mehrere Stunden über dem Atlantik flogen kam endlich Land in Sicht. KANADA.

Canada Landschaft

Wie man auf dem Foto sieht, sind die Straßen auf dem „Land“ alle recht geradlinig. Es sieht so aus, als wären sie mit dem Lineal gezogen worden. Zum Teil muss man viele Kilometer fahren, um wieder an einem Haus vorbeizukommen. Denn hier leben durchschnittlich nur 3,24 Einwohner pro km². Ganz anders wie bei uns.

Hier noch ein Bild von Toronto, der 5 Millionen Stadt. Hier lebt Rund ein Sechstel der gesamten kanadischen Bevölkerung lebt in Toronto.

Toronto

Während des Fluges mussten alle Passagiere einen Zettel für den kandadischen Zoll und die Einwanderungsbehörde ausfüllen. Direkt nach dem Ausstieg musste man dann seinen Reisepass und diesen Zettel vorlegen und wurde in unterschiedliche Gruppen eingeteilt (Workers, Visitors). Irgendwie haben die mich in die Runde der Workers eingeteilt, und so musste ich zu einem persönlichen Gespräch. Als der Herr gegenüber meinen Namen in der Visaliste nicht finden konnte, erklärte ich ihm, dass ich doch gar kein Visa brauche, da ich hier nur die Schule besuchen wolle und nicht länger als 6 Monate bleibe. So durfte ich dann doch in die andere Gruppe und wurde ganz normal empfangen. Nachdem ich meinen Koffer gefunden hatte, machte ich mich auf den Weg nach draußen. Dort wurde man sofort von Taxifahrern überrannt, die einen irgendwo hinfahren wollten. Der erste der mich ansprach war mit etwas suspekt, er roch nach Alkohol und ich lehnte erstmal ab. Dann nahm mich ein Inder mit. Der war ganz nett. Da noch jemand in dem Taxi saß, fuhren wir erstmal durch die City von Toronto und konnte mir schonmal ein Bild von der Innenstadt machen.

Als ich in der Bartlett Avenue ankam, wurde ich freundlich empfangen. Maria (die Hausbesitzerin) zeigte mir alles und danach ging ich noch mit zwei anderen Studenten, einer aus Mexico der andere glaube ich aus Korea eine Monatskarte für die Subway kaufen. Wir liefen noch ein wenig durch Toronto und kehrten dann zurück. Ein gelungender erster Abend. Ich fühle mich wohl.

Soweit erstmal Grüße aus dem sonnigen Toronto!

  • Share/Bookmark

Cap Ferret

Nach dem ersten Wochenende in Bordeaux ging die Woche gemütlich weiter. Wir waren mit den Inlinern mal an den “Quais”, ich habe Eric noch beim Graben für das Loch für das Schwimmbad geholfen. Das ist mitten in Bordeaux ziemlich anstrengend, denn der Boden ist sehr lehmig und man stößt auch oft auf Steine. Ohne einen Pickel kommt man da nicht weit.

Quais

Mittwoch Abend sind wir dann mit der kompletten Familie an das “Cap Ferret” gefahren. Das liegt gegen über von Arcachon auf der Halbinsel. Von dem Haus dort konnte man innerhalb von 2 Minuten zum Strand laufen. Am ersten Abend haben wir gleich gegrillt. Leider war das Wetter nicht gut. Am nächsten morgen war der ganze Himmel voller Wolken, wir machten einen ruhigen Tag. Die Kinder waren mit ihren Eltern in einer Kirche daher hatten wir Mittags 2 Stunden für uns. Wir waren am Strand und haben dann die Wohnung noch ein wenig aufgeräumt. Leider war auch der nächste Tag kein Sonnentag. Erst unser letzter Tag war richtig schön. Wir lagen morgens am Strand, Kathrin hat mit den Kindern gespielt und ich habe gelesen, in einem echt spannenden Buch: “Der Schatten des Windes, von Carlos Ruiz Zafón”. Wir waren sogar kurz im Wasser, es war zwar recht frisch, aber durch die Wellen machte das nicht viel aus. Zum Mittag gingen wir wieder in die Wohnung und Nachmittags hatten wir dann die kleinste und sollten in die Stadt ein wenig einkaufen. Wir mussten aber um ca. 17 wieder zurück sein, da unser Bus nach Bordeaux um 18:25 fuhr. Die Familie mit den 3 Kindern sind noch bis Sonntag Abend geblieben, aber da meine Freundin am WOchenende nicht arbeiten muss konnten wir schon Freitag Abend zurück. Mit dem Bus hat das zwar nicht ganz geklappt aber 2 junge Franzosen haben uns bis nach Bordeaux mitgenommen und uns auch gleich noch auf eine Party eingeladen, somit war Heimfahrt und Abend/Nacht gerettet.

Cap Ferret

Nachdem wir dann in Bordeaux angekommen waren und erstmal vor verschlossener Tür standen, da die Mutter von Eric die Tür auch unten abgeschlossen hatten und wir für das Schloß keinen Schlüssel hatten, gingen wir zu viert auf die Party.

  • Share/Bookmark